3. April 2011

Ihr habt entschieden...

... das es eine Blogreihe zum Thema Abnehmen geben soll.

Ich freue mich über die abgegebenen Stimmen und die Kommentare unter dem Umfrage-Post und hätte nicht gedacht das so viel Interesse am Thema besteht. Ich komme Eurem Wunsch gerne nach und werde dazu mehrere Beiträge machen damit es übersichtlich bleibt. Und Ihr lest gerade den ersten Beitrag... ;)


Der erste Schritt zum erfolgreichen abnehmen ist sich darüber im klaren zu sein das es nötig ist, also das eigene Übergewicht realisieren und dadurch auch annehmen. Auch sollte man sich im Klaren darüber sein das gesundes und dauerhaftes abnehmen Zeit, Geduld und viel Disziplin erfordert.

Mein erster Schritt war zu analysieren wie sich das Übergewicht aufgebaut hat. Bei mir war das eine über viele Monate erforderliche Cortisontherapie (wegen Autoimmunerkrankung) die zur Folge hatte das ich vermehrt Appetit auf ungesundes, zucker- und fettreiches Essen hatte. Ein Teil war auch eingelagertes Wasser das aber auch nicht ohne zu tun verschwindet. Einen kleinen Anteil hatte auch meine Schilddrüsenerkrankung, wer selbst daran leidet weiß das eine schlecht eingestellte Schilddrüse einen sehr müde und träge machen kann was zur Folge hat das man sich nicht bewegt.
Mein erster Weg führte mich zu meinem betreuenden Internisten, mit ihm habe ich meinen Wunsch ab zu nehmen ausführlich besprochen und ihn um seine Meinung zur Ernährungumstellung gebeten. Besprochen wurde auch welche Sportarten ausgeübt werden können ohne den Gelenken zu schaden.

Ich habe mich für eine kohlenhydratarme Ernährungsform entschieden und für Ausdauersportarten wie Walken und Rad fahren. Mit Übergewicht sollte man nur gelenkschonende Sportarten betreiben, Joggen und andere Sportarten bei denen man hüpft oder ab federn muss sollte man meiden. Was viel bewirkt und keinen aufwand macht ist mehr Bewegung in den Alltag ein zu bauen, z.B. Treppen laufen statt Aufzug fahren, kleine Besorgungen zu Fuß machen und das Auto stehen lassen, Einkäufe mit dem Fahrrad erledigen...

Man sollte sich realistische Ziele stecken und sich darüber im klaren sein das 2-3 Kilo abnehmen pro Monat machbar und gesund sind. Den was man über längere Zeit angefuttert hat verschwindet nicht "über Nacht", Crash-Diäten und einseitige Ernährung versprechen zwar viele Kilo´s in kurzer Zeit nur das bleibt nicht lange so.
Verbote sollte man vermeiden, alles ist erlaubt es macht nur die Menge aus. Ich habe mir immer mal wieder etwas gegönnt, manchmal war das eine kleine Leckerei aber meist habe ich mich mit anderen Dingen belohnt und damit weiter motiviert. Kleine Belohnungen tun der Seele gut und helfen sich weiter zu motivieren, den es gibt immer wieder Tage an denen man zweifelt.

Hilfreich ist wenn man sich einen Abnehm-Partner sucht mit dem man die schwierige Anfangszeit durchsteht und seine Sorgen, seinen Frust oder die Freude über verlorene Kilo´s teilen kann.

Im nächsten Beitrag stelle ich Euch die kohlenhydratarme Ernährungform vor...

Habt Ihr Fragen? Dann nur herraus damit und einen Kommentar hinterlassen, ich antworte gerne.

Kommentare:

  1. Jaja, die liebe Schilddrüse. Ich habe auch 10kg zugenommen. Anfangs dachte ich, das sei durch die Pille, aber dann kam meine leichte Schilddrüsenunterfunktion ans Tageslicht. Meine Blutwerte sind nun wohl okay (dank Tabletten), aber das Gewicht will und will nicht runter. Gut, manchmal esse ich einfach noch etwas zu viel oder zu ungesund, aber ganz ohne macht das Leben ja doch keinen Spaß. xD Immerhin mache ich aber mindestens 2mal die Woche Sport. *stolz bin*

    Bin schon auf den nächsten bericht gespannt...

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  2. Tolle Serie! Danke, dass du dir so große Mühe machst =) Ich trage auch ein paar Kilo zuviel mit mir umher, was sich durch die vorlesungsfreie Zeit bei uns an der Uni nur noch verschlimmert hat... Ich persönlich werde es nun mit mehr Gemüse und Co. probieren und auf jeden Fall viel weniger Fastfood und Süßes essen (zum Glück bietet meine Uni viel gesundes und leckeres in der Mensa an, sodass das für mich das kleinste Problem ist)... eine gute Pasta lasse ich mir trotzdem nicht entgehen =) Ich freue mich schon auf den nächsten Teil deiner Serie, da wird es sicher einiges geben, was man mitnehmen kann für die Zukunft!

    Liebe Grüße,
    Isa

    P.S.: Eine kleine Frage, die du aber nicht beantworten musst, wenn sie zu persönlich ist: Wieviel hast du denn abgenommen und hast du deine Ernährung auf Dauer umgestellt?

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  3. sehr guter Berichte, ich lese auf jeden Fall weiter, was Du dazu zu sagen hast! Ich hatte auch mal ne Weile das Gefühl, dass wegen meiner Schilddrüsenunterfunktion das Abnehmen erschwert ist, meine Tabletten wurden dann stärker dosiert und es klappte besser! Allerdings nehme ich seit Anfang des Jahres gar keine Tabletten mehr, da laut meinem Arzt die Werte wieder normal sind..sehr merkwürdig nach zig Jahren Hormoneinnahme..kommt aber angeblich vor...ich muss nun Ende April wieder hin, um das untersuchen zu lassen, ob es immer noch gut funktioniert..mit den Tabletten habe ich mich wohler gefühlt, ich bin neuerdings ständig müde, weiß nicht..fühl mich irgendwie nicht gut ohne! Mal sehen, will jetzt auch wieder vernünftig abnehmen, hoffe sehr, dass es klappt!

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  4. @ Bambi: Die Pille kann schon auch mehr Appetit machen, ist oft bei "Hautpillen" so. Gut das Deine SD jetzt eingestellt ist, und mit 2x die Woche Sport schaffst Du es bestimmt die Kilo´s wieder los zu werden. Manchmal muss es wirklich etwas ungesundes sein, sonst ist man frustriert und gibt vorzeitig auf...

    @ Isadonna: Arbeit ist es schon aber nachdem ich gesehen habe das so großes Interesse besteht mache ich mir die gerne. Hilft mir auch ein wenig zu reflektieren...
    Eine gute Mensa die gesunde und leichte Küche anbietet ist eine tolle Sache und hilft das Vorhaben um zu setzen.
    Ich habe in 18 Monaten etwas über 30 Kilo abgenommen und kämpfe nun mit den letzten 3-4 Kilo´s die sich noch als Speckrolle an meinem Bauch befinden;)

    @ Muddelchen: eine SD-UF erschwert das Abnehmen sehr da der Stoffwechsel langsamer abläuft als bei einer Normalfunktion oder gut eingestellten SD. Du solltest unbedingt mit Deinem Arzt sprechen wenn Du Dich ohne Medikation müde und schlapp fühlst. Das ist ein Anzeichen das Deine SD wohl doch Unterstützung braucht. Hilfreich ist oft auch eine Abklärung beim Endokrinologen (solltest Du dort nicht schon gewesen sein) der alle SD-Werte untersucht und nicht nur das TSH.
    Ich an Deiner Stelle würde auf eine niedrige Dosierung bestehtn wenn Du Dich damit besser fühlst, auch um für die Gewichtsreduktion die besten Voraussetzungen zu schaffen.

    GLG

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  5. Super toll,dass Du darüber schreibst! Bin schon gespannt was in 2. teil kommt!
    Vielen lieben dank dafür!
    Nicht jeder,der abgenommen hat will darüber schreiben und das Geheimnis zu teilen!
    Bussi meine liebe!

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  6. Toller Post, ich freue mich schon auf Teil 2. Ich habe oftmals das Gefühl mit dem Problem Abnehmen alleine dazustehen, weil in meiner Familie das Problem so nciht besteht außer bei mir! Wie du sagtest die Motivation und die Selbstfestellung ist das Wichtigste. Ich glaube du machst mit diesem Post sehr vielen Mut! Bussi

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  7. @ karo: gerne geschehen, es gibt eigentlich nur ein Geheimnis und das ist konsequent dran bleiben;)

    @ Claire: Ich kenne das Gefühl aber man ist nicht alleine damit... Habe lange überlegt ob ich das Thema aufgreifen und verarbeiten soll, die Zeit mit so viel Übergewicht war nicht einfach für mich. Als aber immer wieder Nachfragen kamen und die Abstimmung dann noch zeigte das Abenhmen für viele ein Thema ist. Vielleicht hilft es manchem ein wenig seinen Weg zum Wunschgewicht zu finden.

    GLG

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  8. Toller Beitrag und ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Ich habe schon 2009 angefangen, nachdem aber mehere Wochen nichts weiter ging und der Stress durch das Maturajahr immer größer wurde, habe ich wieder aufgehört. Dann kamen einige traurige Umstände 2010 hinzu und ich habe nun sogar zugenommen. *grml* Jetzt bin ich wieder dabei abzunehmen. Im Grunde so wie du es beschreibst. Ich verbiete mir nichts, aber achte darauf, dass ich nicht zu viele (und zu wenige) kcal zu mir nehme.
    Ich nehme nur seeeehr langsam ab und bin unglaublich ungeduldig. Das ist keine gute Kombination, aber mein Schatz passt schon auf, dass ich nicht wieder aufhöre. :-)

    Bussi

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  9. @ Souris: oh das kenne ich nur zu gut, ich hatte auch immer wieder Phasen in denen kaum was ging oder nur minimal. Das langsame abnehmen hat aber den Vorteil das man so gesund und vor allem dauerhaft abnimmt. Ungedult ist leider so gut wie nicht heilbar, aber Du scheinst Dein Gegenstück gefunden zu haben das Dich ;)
    Du wirst Dein Wunschgewicht erreichen da bin ich mir sicher...

    GLG

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  10. Ein tolles Thema! Ich bin gespannt wie Deine Reihe weitergeht. Hast Du Dein Wunschgewicht erreicht? Meistens treten dann ja wieder die Probleme auf, daß man in alte Rollen zurückfällt. Wie meistert man diesen Teil?
    Weiterhin viel Erfolg!

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  11. @ Lyndywyn: noch nicht ganz es sitzen noch 3-4 Kilo hartnäckig als Speckrolle am Bauch, aber die bekomme ich auch noch weg...Probleme mit Rückfällen in alte muster habe ich nicht, nach 18 Monaten ist die Umstellung zum Alltag geworden. Aber ich gönne mir ab und an am Wochenende mal was;)

    GLG

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  12. danke für Deine Einschätzung, Linchen! Ich muss ja Ende April eh wieder zum Blutabnehmen und wenn der dann immer noch so vage rumlabert, von wegen "ist genug Hormon im Blut", dann überlege ich mir wirklich, ob ich nochmal ne 2. Meinung einhole..denn der besteht darauf, mir gar nichts mehr zu geben..das Blöde ist ja auch, da jetzt Frühjahr ist, kann ich auch nicht so richtig zuordnen, ob die Müdigkeit auch vom Jahreszeitenwechsel sein könnte oder durch meinen zahlreichen Pollenallergien, da ich nachts ständig wachwerde, Niesattacken kriege, nicht mehr einschlafen ne Weile...das kann auch alles da ursächlich sein...schlapp fühl ich mich..keine Ahnung..aber ich werde am Ball bleiben, danke !

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  13. Ich denke auch, dass das hauptsächliche Problem das Realisieren und das Annehmen der Tatsache ist, dass man abnehmen MUSS. Aber wenn man dies mal erkannt hat, dann klappt es in der Regel schon mal mit dem Anfangen.
    Schön, dass Du es mittlerweile auch so gut hältst, dann verschwindet der letzte Rest auch sicher bald.
    LG Britta

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  14. @ Muddelchen: gerne geschehen, Allergie, Zeitumstellung und Frühjahrsmüdigkeit können natürlich schlud sein, Du solltest aber die SD im Hinterkopf behalten sollte die Müdigkeit anhalten;)

    @ Britta: genau, viele wollen nicht realisieren das sie Übergewichtig sind...
    Man bekommt ein gutes Gefühl dafür was man sich leisten kann ohne das sich am Gewicht was tut und den letzten Kilo´s habe ich am WE nochmals den Kampf angesagt;)

    GLG

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  15. Zuerst ist es mir ein bisschen Schwer gefallen, doch dann hat mir das Abnehmen gefallen angefangen ! Freu mich mehr über dich und deinen Versuch zu lesen

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  16. @ isabelle de los rios: mir auch, aber wenn man den Punkt erst mal überwunden hat und die ersten Kilo´s angenommen sind dann läuft es fast von allein...

    GLG

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